Bereits zehn Jahre war Andreas Ludin in Hannover als Darsteller, Regisseur und Autor auf, vor und hinter der Bühne aktiv, als er 1998 die Ludin-Theaterproduktion gründete. Anlass war die Realisation seines Tanz-Theaterstück „STREETBALL - (K)ein Platz zum Spielen“. In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Susanne Bothe konnte dieses Projekt erfolgreich umgesetzt und im September 1998 mit mehr als 100 Darstellern an der Landesbühne Hannover gezeigt werden.

Obgleich 1999 auch das Jugenddrama „DER BRUCH" auf große Zuschauerresonanz traf, folgten zunächst keine weiteren größeren Eigenproduktionen. Statt dessen konzentrierte sich der Autor wieder stärker auf das schreiben und inszenieren von Kinderstücken, sowie auf das Theaterspiel. 

Parallel dazu entwickelten sich in der Produktion spezielle Eventformate. Neben wie die Planung und Durchführung einer Einweihungsfeier für ein großes hannoversches Krankenhaus, gehören dazu  die Walkacts „LOS BAROCCOS" und „LOS SPORTIVOS" sowie das Musik-Comedy-Duo „KURZ & GUT".

Im Februar 2004 folgte die nächste größere Theaterproduktion, die auch außerhalb Hannovers zu sehen war: 
Der von Jens Schlieper inszenierte Psychothriller „MISERY“ nach dem Roman von Stephen King wurde auch in Braunschweig, Hamburg, Lingen und Salzgitter gezeigt.

Bereits im April 2004 feierte dann auch schon der Globalisierungskrimi „DER BALL IST RUND“ von Thomas Ahrens Premiere. Gefördert durch Mittel von INVENT und der Ev. Kirche und unterstützt durch das DRITTE-WELT-FORUM in Hannover konnten vor allem Schulen aber auch Interessengruppen und Theater in Niedersachsen und Bremen diese LUDIN-Theaterproduktion bis zum Sommer 2006 zeigen. Ein besonderes Highlight dieser Tournee stellte der Auftritt im Rahmen des Ev. Kirchentages im Mai 2005 in Hannover dar. Zur Abschluss kehrte DER BALL noch einmal an seine Wurzeln, das KLECKS-THEATER in Hannover zurück, wo er nach der erfolgreichen Premiere nun auch seine Derniere beging.

Am 28.01.2005 folgte dann die nächste Uraufführung, als die Ein-Personen-Komödie „ALLEIN IN DER SAUNA“ von Frank Pinkus mit Andreas Ludin als Karl-Heinz König erstmals zu sehen war. Seitdem war das Stück nicht nur in Hannovers Umgebung, sondern bereits bis in Schleswig Holstein zu sehen. Nach einer kurzen Ruhepause, soll es ab 2007 wieder im Programm sein.

Seit April 2006 markiert mit „MORGEN HÖR ICH AUF" ein weiteres Ein-Personen-Stück ein neues soziales Themen-Projekt:
Das dramatische und gleichermaßen einfühlsame Schauspiel von Karl-Heinz Lemken nach den Büchern von Eddie Cornwell zeigt den Niedergang eines Alkohol-Kranken (gespielt von Volker Meyer) und seine verzweifelten Versuche, aus der Sucht zu entfliehen. Das Stück wird Interessengruppen und Firmen, zum Beispiel im Rahmen der innerbetrieblichen Suchtprävention, aber auch Schulen angeboten.

Zuvor aber kehrte die Produktion 2007 zu ihren Anfängen zurück. Neun Jahre nach „STREETBALL" folgte die zweite Tanz-Theaterproduktion in Kooperation mit der TANZSCHULE SUSANNE BOTHE. Am 9. Juni wurde „ABGEFAHR'N" von Andreas Ludin mit ca. 200 Darstellern im THEATER AM AEGI in Hannover uraufgeführt und wegen des großen Erfolges am 16.09. vor ausverkauftem Haus noch einmal wiederholt.

2008 folgte die erste Koproduktion mit den Hannoverschen Kammerspielen:
Unter der Regie von Harald Schandry stand Andreas Ludin selbst als Robert Thomson in „MORGEN HÖR ICH AUF", dem Psychogramm eines Trinkers zu sehen. Die von der Presse hoch gelobte Inszenierung ist seitdem vor allem im Rahmen von Aufklärungs- und Präventionsveranstaltungen gebucht werden.

Um das Thema SUCHT auch für junge Zuschauer altersgerecht und anschaulich zu thematisieren, soll das Projekt um weitere Produktionen und Workshops mit Teilnehmern der Zielgruppe erweitert werden. Derzeit werden dafür Sponsoren gesucht.

In der Folgezeit entstanden im Rahmen von Auftragsarbeiten verschiedene Stücke in unterschiedlichen Genres:
So verfasste Andreas Ludin 2006 mit „Aladin" nicht nur sein erstes orientalisches Märchen für das Theater DIE kleine BÜHNE. In Zusammenarbeit mit Bühnenmaler Andreas Scholz realisiert er seitdem auch die Gastspiele des hannoverschen Ensembles in Bad Nenndorf, die nun schon in ihr fünftes Jahr gehen.

In Bad Nenndorf inszenierte Ludin 2008 auch sein Bühnenmusical „DIE SCHÖNE UND DAS BIEST", eine Auftragsarbeit für die Theatergruppe THE BATZ.

 

 

© Ludin-Theaterproduktion; Hannover, 2010